Vacation
She's got it - Yeah Baby, she's got it....

Soo =) Was für ein schöner Tag heute  Obwohl ich nicht viel geschlafen hab, zur Zeit brauch ich irgendwie keinen Schlaf...vorletzte Nacht waren es nur vier Stunden und heute... naja, zwei Stunden.  Ich bin um sechs ins Bett und um Acht aufgestanden und musste dann gleich weiter. Auf jeden Fall wurden ja heute Nacht die Academy Awards (Oscar) verliehen und das wollte ich mir unbedingt ansehen. So saß ich also stundenlang mitfiebernd vorm Fernseher und hab mir die Live-Übertragung bis ganz zum Schluss, Best Actress In A Leading Role angesehen. Und ich wusste, wusste, wusste es: Marion Cotillard bekam ihn für La vie en rose. (Info: Ist diese Bildhübsche aus Ein gutes Jahr). Und ich muss sagen, ihre Rede war die bisher authentischste. Ich fand das so süß  "Well... I... I'm speechless now." Und sie sah so wunderschön aus, sehr bezaubernd, ganz ganz toll, ich hab wirklich laut gejubelt vorm Fernseher. Auf jeden Fall gönn ich das ihr wie keiner anderen. Die Rolle als Edith Piaf war sowas von unfassbar gut gespielt, da war das klar, dass sie den nach drei anderen Awards den dicksten auch noch abräumt. Erstaunlich nur, wie schnell sowas gehen kann. Da sind gewisse Clooneys und Pitts schon Ewigkeiten in Hollywood unterwegs und liefern einen Film nach dem anderen ab, wurden schon x-mal nominiert, kriegen aber trotzdem nichts. Marion Cotillard aber macht ein paar unbekannte französische Filme, 2005 Ein gutes Jahr mit Russell Crowe und dann eben 2008 diese Mega-Charakterrolle - prompt den Oscar bekommen. So schnell kann's also gehen.

Aber das Kodak Theatre... Ich weiß noch, als ich 2004 mal kurz vor meinem Heimflug in Los Angeles noch davorstand und mir geschworen hab: Ich komm wieder, L.A.! Aber nicht allein. Und ich komme nächstes Mal im Februar! 

Früher hatte ich ja mal ne Zeit lang den Wunsch, auf die Schauspielschule zu gehen... was ich nach diversen Stage School-Workshops gemerkt hab, dass das mein Ding ist. Aber irgendwie hatte sich das im Sand verlaufen und jetzt hat sich mein Weg eben verändert.  Man soll aber niemals nie sagen, wer weiß, was das Leben noch so mit sich bringt. Momentan bin ich aber zufrieden und kann nicht klagen. (Apropos: @ Sarah: Du weißt Bescheid. Ich geb uns maximal drei Jahre...! Wir ziehen das durch, jetzt erst recht ).

Trotzdem, Los Angeles ist schon so ne Sache. Ich verbinde sehr, sehr viel mit dieser Stadt. Nicht auf eine Art wie Paris, nein, eher was meine Jugend angeht, da hat sie über viele Jahre eine große Rolle gespielt und mir geholfen, mich zu entwickeln. Ich bin auf eine Sache noch immer verdammt stolz, ich hab immer als junges Mädchen von Los Angeles geträumt und irgendwann stand ich dann nach kämpferischen Monaten am Mulholland Drive hoch oben auf den Hollywood Hills, hab auf die Stadt runtergeblickt und zufrieden in mich hineingelächelt. Da gibt's sogar noch nen Foto davon, das ich zuhause überall hingepappt hab. Da oben zu stehen, das war dann auch dieser allererste Schlüsselmoment meiner neuen Persönlichkeit: Na also, geht doch.  Von da an hab ich mich komplett verändert und mir wurde klar, dass alles irgendwie möglich ist. Und wenn es noch so entfernt sein mag. Und diese Einstellung hab ich mir bis heute beibehalten. :-)

Liebe Grüße

Eure Romy -x-

25.2.08 14:44
 


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